Anlässlich eines Ausflugs der Reservisten ging es in den Hürtgenwald. Dort fanden kurz vor dem Ende des zweiten Weltkriegs erbitterte Auseinandersetzungen statt. Mit der Verantwortung vor der Geschichte informierte sich die Kameradschaft mit Begleitung über die damalige Lage sowie die Kampfhandlungen. Beispielsweise zeigten ehemalige Bunkerstellungen, wie verbissen das Gelände verteidigt wurde – letztendlich für nichts – und wie die Angriffe in der Zeit des zweiten Weltkriegs aussahen.

Als Teil des Westwalls sollten die Befestigungen den Vormarsch der Allierten nachhaltig stoppen. Insgesamt nutzlos angesichts der technischen Weiterentwicklungen und Materialüberlegenheit. Das bewies der hohe Blutzoll der deutschen Soldaten wie auch der Alliierten, welche doch nicht am Westwall gestoppt werden konnten. Neben den Anlagen gab es Informationen zur Allerseelenschlacht, dem letzten einigermaßen siegreichen Gefecht deutscher Truppen. Ein Pyrrhussieg, denn bei den nachfolgenden Kampfhandlungen fehlten alle Reserven und das Ende rückte näher. Auch heute noch ist der Hürtgenwald mit Spuren des Krieges gezeichnet. Bunker, alte Schützengräben und selbst Munitionsreste finden sich.

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